Vier Quellen unserer Probleme

Selten können wir einen einzigen Grund für die Probleme in unserem Leben nennen. Normalerweise sind sie kompliziert und beeinhalten manche Menschen und Ereignisse, die uns regelmässig betreffen. Verbinden wir diese Ereignisse über ein ganzes Leben, ist es kein Wunder, dass uns oftmals Erkenntnis mangelt, um den ursprünglichen Grund solch dringlicher Angelegenheiten zu sehen. Diese vielen Facetten wirken aufeinander ein und machen uns zu wem wir sind.

Dies ist wahr für die vier wichtigsten Problembereiche, die in negativer Weise unsere Leben beeinträchtigen. Sie sind eng miteinander verflochten; es gibt eine grundegende Verknüpfung zwischen Generationensünden und -flüchen, ungöttlichen Überzeugungen, Verletzungen des Lebens und dämonischer Belastung. Um bleibende Heilung und Befreiung zu erhalten, müssen alle Problembereiche im gleichen Zeitrahmen Dienst erhalten, zusammen mit einem RTF Coach, der versteht, wie jede Quelle mit der anderen zusammenhängt.

Bevor wir die vier Ursachen und Probleme, die in unseren Leben manifestieren dann aber angehen, lass uns auch vier Wahrheiten über Gottes Charakter und sein Design anschauen (Sektion nach den vier Bereichen). Wenn wir diese Wahrheiten verstehen und wie sie die vier Ursachen ansprechen, wird uns helfen dem Ziel näher zu kommen, mehr wie Jesus zu werden und ein Leben voll von Freude und Frieden zu leben, egal wie die Umstände sind.

  • Generationensünden und -flüche —> Geschichte
  • Ungöttlichen Überzeugungen —> Denken
  • Verletzungen des Lebens —> Emotionen
  • Dämonische Belastung —> Geistlich
  • Geschichte
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    Unser Gott hat eine Perspektive über Generationen


    Unser Gott ist ewig. Während wir uns oft aufs Heute und Jetzt richten, hat Gott eine Sichtweise über Generationen. Er ist durch den Lauf der Geschichte bekannt, als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.

    Zurück durch die Zeitalter, hat Gott die Familie und das Erbe geehrt. Wenn wir Gott lieben und ehren, segnet Er uns nicht nur, sondern Er gibt ein Erbe von Segen an unsere Kinder und Großkinder, bis zu tausend Generationen. Wir nennen diese: Generationensegen.

    Wenn wir Gott hassen und Ihn nicht ehren, leiden unsere Leben und auch die der Menschen um uns herum sehr. Mit der Zeit, wenn nicht gehindert, werden unser Charakter und Rechtschaffenheit verzerrt. Diese Sünden oder Schlechtigkeit können Flüche auf uns, unsere Kinder und Großkinder bringen, bis zur dritten oder vierten Generation. Wir nennen diese Generationensünden- und flüche.

    Wenn wir Gottes Perspektive und Seine Bedingungen verstehen lernen, können wir mit den Generationensünden und -flüchen, die durch unsere Familienlinie in unser Leben gekommen sind, richtig umgehen. Wir können dann zielgerichtet Generationensegen nachjagen, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Großkinder.

    Bibelstellen dazu:


    • 2.Mose/Exodus 3,15 – "Sag ihnen: "Der Herr, der Gott eurer Vorfahren - der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs - hat mich zu euch gesandt." Das ist mein Name für alle Zeiten; alle kommenden Generationen sollen mich so nennen."
    • 2.Mose/Exodus 20,12 – "Ehre deinen Vater und deine Mutter. Dann wirst du lange in dem Land leben, das der Herr, dein Gott, dir geben wird."
    • 2.Mose/Exodus 20,5b-6 – "Ich lasse die Sünden derer, die mich hassen, nicht ungestraft, sondern ich strafe die Kinder für die Sünden ihrer Eltern bis in die dritte und vierte Generation. Denen aber, die mich lieben und meine Gebote befolgen, werde ich bis in die tausendste Generation gnädig sein."
  • Denken
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    Unser Gott ist ein Gott der Wahrheit


    Gott kann nicht lügen; Seine liebende und heilige Sichtweise ist immer wahr. Jesus lebte aus dieser Wahrheit und Perspektive, nicht nur als Beispiel, dass wir Ihm nachfolgen sollen, aber auch, dass wir die Wahrheit tief in uns kennen. Ein wichtiger Schlüssel zur Ganzheit und Freiheit ist es, Gottes Wahrheit anzunehmen und anzuwenden auf die Überzeugungen, die unsere Leben leiten.

    Vom Moment an, wenn wir in diese Welt kommen, beginnen Stücke von Informationen und Eindrücke sich zusammenzuschliessen, um unsere Überzeugungen und Erwartungen zu formen. Bewusst oder unbewusst bilden wir Meinungen oder ziehen Schlussfolgerungen. Oft sind diese Meinungen und Schlussfolgerungen aber falsch. Egal wie standhaft wir sie festhalten und wie unnachgiebig wir sie verteidigen, sind und bleiben sie ganz einfach falsch. Diese ungöttlichen Überzeugungen, die über die Zeit entstehen, scheinen uns vernünftig zu sein, gegründet auf den Tatsachen (Fakten) und Erfahrungen unseres Lebens. Tatsächlich beeinflussen sie auch unsere Erwartungen und unser Verhalten — und dadurch auch das Verhalten anderer — was oft zu einem Kreislauf sich selbst bestärkender ungöttlicher Überzeugungen, Erwartungen und daraus resultierendem Verhalten führt.

    Es gibt eine Wahrheit die über den Tatsachen (Fakten) steht: Gottes Wahrheit. Gottes Perspektive und Seine Wahrheit über unser Leben und unsere Erfahrungen zu erkennen, sind entscheidend! Mit ihr können wir unsere Identität als Gottes geliebte Kinder verstehen und Seine Heilung und Freiheit in unserem Leben empfangen. Unser Gott ist ein Gott der Wahrheit.

    Bibelstellen dazu:


    • Hebräer 6,18 – "Gott gab uns also sowohl seine Zusage als auch seinen Eid, die beide unabänderlich sind, weil Gott nicht lügt. Das ist für uns, die wir bei ihm Zuflucht gesucht haben, eine große Ermutigung, denn wir wollen ja das vor uns liegende Ziel, die Erfüllung der Hoffnung, erreichen."
    • Jesaja 55,8 – “Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken", sagt der Herr, "und meine Wege sind nicht eure Wege."
  • Emotionen
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    Unser Gott heilt Verletzungen des Lebens

    Gott ist unser Heiler. Er freut sich daran, uns geistlich, emotional und körperlich zu heilen. In der Tat ist Gottes Name Jahwe Rapha — unser Gott der heilt.

    Der Schmerz vergangener Verletzungen kann unser Leben regieren. Er köchelt, er erstickt und manchmal setzt er uns ganz außer Betrieb. Die biblischen Prinzipien zu verstehen kann uns Trost und Hoffnung geben, aber es bringt nicht unbedingt Heilung. Vergebung setzt uns frei von der Bitterkeit und der Gebundenheit von schlechten Verbindungen zu anderen, aber es heilt nicht unbedingt unsere Verletzungen. Dämonische Belastung zu zerschlagen bringt grosse Freiheit, aber es heilt nicht Verletzungen.

    Gott heilt Verletzungen. Er wartet und ist bereit, unseren tiefsten Schmerz zu berühren, wenn wir Ihn lassen. In gewissem Sinne ist Seine Heilung ein anderer göttlicher Tausch, wo wir Ihm unsere Verletzungen geben und Er uns Seine Heilung gibt. Viele von uns wissen nicht um dieses wunderbare Geschenk, das Er uns anbietet.

    Das Vorgehen von Restoring the Foundations führt Sie zu Jesu behutsamer Berührung, die bleibende Heilung bringt.

    Bibelstellen dazu:

    • 2.Mose/Exodus 15,26b – "…denn ich bin der Herr, der euch gesund macht."
    • Jesaja 61,1 – "Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt, um den Armen eine gute Botschaft zu verkünden. Er hat mich gesandt, um die zu heilen, die ein gebrochenes Herz haben und zu verkündigen, dass die Gefangenen freigelassen und die Gefesselten befreit werden."
  • Geistlich
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    Unser Gott befreit Seine Menschen

    Gott ist frei. Das ist sein ewiger Charakter; und es ist sein Verlangen für jeden von uns. Unser Himmlischer Vater hasst die Sünde, weil sie uns in Gefangenschaft führt und unsere Beziehung zu ihm hindert.

    Das Böse ist real. Sieh dir diese Botschaft an oder denke über die Geschichte der Menschheit nach; es scheint unmöglich dem Horror von kranken Menschen und gewalttätigen Kulturen zu entkommen. Und, das Böse ist real auch in unseren Leben.

    Es gibt einen Teufel und er sehnt sich danach, unser Leben zu zerstören. Er will unsere Freude stehlen. Wenn er damit davonkommen würde, würde er dich und alle die du liebst töten. Nicht alles Böse in unserem Leben ist das Ergebnis dämonischer Taten, wir sündigen sicher selber genug, um verheerenden Schaden in unseren Leben anzurichten. Aber es gibt den Angriff, die Gebundenheit und die Belastung — ob in subtilen Einflüsterungen oder in kreischender Wut — die uns zurückhalten kann, in Freiheit zu leben und in unsere Bestimmung einzutreten. Doch gerade so, wie Gott seine Kinder aus Ägypten befreit hat und in das verheissene Land geführt hat, so sehnt Er sich danach, uns zu befreien von den Listen des dämonischen Reiches und uns in unsere Bestimmung zu führen.

    Wen der Sohn befreit, ist wirklich frei!

    Bibelstellen dazu:


    • Galater 5,1 – "So hat uns Christus also wirklich befreit. Sorgt nun dafür, dass ihr frei bleibt und lasst euch nicht wieder unter das Gesetz versklaven."
    • 1 Petrus 5,8 – "Nur dann, wenn der Sohn euch frei macht, seid ihr wirklich frei."
    • Johannes 8,36 – "Denn Gott hat sie schon vor Beginn der Zeit auserwählt und hat sie vorbestimmt, seinem Sohn gleich zu werden, damit sein Sohn der Erstgeborene unter vielen Geschwistern werde. Und da er sie erwählt hat, hat er sie auch berufen, zu ihm zu kommen. Er hat sie gerecht gesprochen und hat ihnen Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben."